16.10.09 10:15 Alter der Meldung: 9 Jahre

2. Energie Forum Burgenland: Zukunft der Energie – Energie der Zukunft

Von: Mag. Gerhard Altmann

Burgenland ist wichtiger Impulsgeber für die europäische Szene der Erneuerbaren Energie.

2. Energie Forum Burgenland

v.l.n.r.: Münzenrieder, Veit, Scheer, Lukits

Das „Energie Forum Burgenland“, eine hochkarätige Veranstaltung mit dem diesjährigen Themenschwerpunkt „Zukunft der Energie – Energie der Zukunft“, fand bereits zum 2. Mal statt. Die BEWAG GRUPPE setzt seit Jahren auf einen sauberen Mix aus Wasser, Wind und Biomasse und ist als einziger Landesenergieversorger in Österreich atomstromfrei. Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums „Windenergie im Burgenland“ rief die BEWAG 2007 die Veranstaltungsreihe „Energie Forum Burgenland“ ins Leben. Dieses Jahr hat das Unternehmen nationale und internationale Energieexperten sowie hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft in die Orangerie des Schlosses Esterházy nach Eisenstadt eingeladen. Für Landeshauptmann Hans Niessl spiegelt das Forum in sehr lebendiger Form die Vorreiterrolle wieder, die das Burgenland in der Gewinnung von Alternativenergie einnimmt.

2. Energie Forum Burgenland
Rund 150 Teilnehmer besuchten das bereits zum 2. Mal stattfindende Energie Forum Burgenland in Eisenstadt. Experten und Unternehmer aus den Bereichen Windenergie, Biomasse und Photovoltaik sowie Partner und Großkunden diskutierten über die aktuellen Entwicklungen in der Energiebranche im Angesicht der Wirtschaftskrise. Wesentliche Diskussionsthemen waren dabei die Suche nach Alternativen zu den fossilen Energieträgern wie Öl und Kohle und die damit verbundene Frage der Finanzierbarkeit in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. 

Forum-Highlights
Unter der Leitung von Mag. Hannelore Veit (ORF) diskutierten u.a. der Alternativ- Nobelpreisträger Dr. Hermann Scheer, der deutsche Energiewirtschaftsexperte Dr.-Ing. Dipl.-Phys. Gregor Czisch, die Geschäftsführerin des Klima- und Energiefonds Dr. Eveline Steinberger-Kern, der Vorstand des Instituts für Elektrische Anlagen und Energiewirtschaft der TU Wien Univ. Prof. Dr. Günther Brauner gemeinsam mit den beiden BEWAG Vorstandsdirektoren Ing. Mag. Hans Lukits  und Mag. Josef Münzenrieder über das Thema „Zukunft der Energie – Energie der Zukunft“.

Für den Alternativ-Nobelpreisträger Dr. Hermann Scheer ist klar, dass es eine rasche Wende hin zu Alternativenergien geben muss: „Derzeit ist die Grundfrage der gesamten weltwirtschaftlichen und zivilisatorischen Entwicklung, wie wir von nicht-erneuerbaren zu erneuerbaren Ressourcen kommen.“
Der renommierte Energiewirtschaftsexperte Dr.-Ing. Dipl.-Phys. Gregor Czisch ist davon überzeugt, dass nur durch den konsequenten Ausbau von alternativen Energiequellen der CO2-Ausstoß nachhaltig verringert werden kann. Die BEWAG habe die Bedeutung von Erneuerbaren Energien bereits frühzeitig erkannt. „Das Burgenland ist mit einem Anteil von 50 Prozent Strom aus Windkraft und 10 Prozent aus Biomasse auch ein wichtiger Impulsgeber für die Alternativenergieszene in Europa“, so Czisch.

Benchmark Burgenland 2013
Das Burgenland ist Vorreiter in der Nutzung von Ökoenergie und will diese Rolle auch weiterhin konsequent ausbauen. Von Seiten der Landesregierung wurde und wird dieser Weg nachdrücklich unterstützt, wie Landeshauptmann Hanns Niessl in seiner Begrüßungsrede verdeutlichte. Bis 2013 wollen BEWAG und Landesregierung gemeinsam das ehrgeizige Ziel eines stromautarken Burgenlandes erreichen: Es sollen 100 Prozent der Haushalte und Unternehmen mit Ökostrom versorgt werden. BEWAG Vorstandsdirektor Mag. Josef Münzenrieder ist angesichts der Entwicklungen der letzten Jahre am Energieweltmarkt überzeugt, „dass die ökologische Relevanz im Einklang mit der ökonomischen Entwicklung steht. Hinzu kommt, dass damit auch die Versorgungssicherheit zunimmt. Ich bin zuversichtlich, dass es uns gelingt, bis 2013 den burgenländischen Energieverbrauch aus erneuerbaren Ressourcen zu decken.“

Branchentreff
Nach den Vorträgen standen die Redner den interessierten Fragen des Fachpublikums in einer Diskussionsrunde Rede und Antwort. Beim abschließenden Business-Lunch konnten die Teilnehmer ihre Erfahrungen in entspannter Atmosphäre austauschen.

Saubere Energie
Die BEWAG erzeugt zu 100 Prozent saubere Energie und setzt voll auf den Zukunftsmarkt Ökoenergie. Dabei ist es ein besonderes Anliegen, Effizienz und Komfort mit höchster Sicherheit und geringster Umweltbelastung zu verbinden. 206 Windenergieanlagen stehen heute im Burgenland, 138 Windenergieanlagen betreibt die BEWAG Tochter Austrian Wind Power. Sie machen das Burgenland zu einem Vorreiter in Sachen Ökostrom und die BEWAG GRUPPE zu Österreichs größtem Erzeuger von Windenergie.

Windkraft & Biomasse
Mit dem Tochterunternehmen Austrian Wind Power hat sich die BEWAG in den vergangenen Jahren erfolgreich am Sektor der Windenergie etabliert und ist heute führend im Bereich Ökoenergie. Bereits 2006 erreichte das Tochterunternehmen Austrian Wind Power als erster österreichischer Ökostromproduzent die magische Marke von 1 Milliarde kWh, mittlerweile wurde die 2,5 Milliarden-Marke überschritten. Damit trägt das Unternehmen maßgeblich zum Umweltschutz bei: Jährlich können rund 33 Millionen Liter Erdöl eingespart werden – das entspricht einer CO2-Reduktion von über 350.000 Tonnen.
Im Biomassekraftwerk in Heiligenkreuz im Lafnitztal werden Jahr für Jahr 120.000 Tonnen regionales Waldhackgut mit einer Kraft-Wärme-Koppelungsanlage in Ökostrom und Wärme umgewandelt. Im Volllastbetrieb können pro Jahr bis 80 Mio. kWh Ökostrom in das Netz der BEWAG eingespeist und bis 92 Mio. kWh Wärme erzeugt werden.

Elektromobilität
Vorstandssprecher Hans Lukits sieht neben der Gewinnung von Alternativenergie das Thema „Elektromobilität“ als ein besonders zukunftsträchtiges Feld, um einen Beitrag für den Klimaschutz zu leisten und damit die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu minimieren: „Elektrofahrzeuge sind sehr breit einsetzbar. Sie können als mobile Speicher dienen und Ausgleichsenergie in das Stromnetz liefern, wenn etwa das Windaufkommen geringer ist, oder die Batterien mit Erneuerbarer Energie aufladen, wenn ein Überschuss an Strom aus diesen Stromquellen besteht. Damit lässt sich die Stromproduktion aus Erneuerbaren Energiequellen optimal mit der Elektromobilität kombinieren.“
Die BEWAG befasst sich seit längerem mit dem Thema und hat bereits Vorbereitungen getroffen, um beim Start der Elektromobilität vorne mit dabei zu sein.


BEWAG GRUPPE
Die 1958 gegründete BEWAG steht nicht mehr nur für Produkte wie Licht, Wärme, Warmwasser und Kraftstrom für Gewerbe und Industrie. Die burgenländische Landesgesellschaft konnte sich zum erfolgreichen Mischkonzern entwickeln. Eigentümer der BEWAG sind zu 51 Prozent die Burgenländische Landesholding GmbH und zu 49 Prozent die börsennotierte Burgenland Holding AG. Das Unternehmen zählt mit rd. 1.300 MitarbeiterInnen zu den größten Arbeitgebern des Burgenlandes und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2007/08 einen Konzernumsatz von EUR 275,1 Mio. Die BEWAG versorgt im burgenländischen Kerngeschäft 120.000 Haushalte und 15.000 gewerbliche, industrielle und landwirtschaftliche Unternehmen und steht für ein besonderes Engagement im Wachstumsmarkt Ökoenergie.

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