26.04.19 09:30 Alter der Meldung: 224 Tage

Bausaison 2019 gestartet

Heimische Netze bieten höchste Versorgungssicherheit. 100 Mio. € sichern Qualität ab und machen Infrastruktur „zukunftsfit“.

Foto: Energie Burgenland

Erdgas-Baustelle in Neufeld a.d. Leitha: Alexander Kucher und Metin Kaydi

„Höchste Versorgungsqualität und -sicherheit erreicht man nur durch ständige Wartung und Investitionen. Deshalb nehmen wir im aktuellen Geschäftsjahr wie schon im Vorjahr 100 Millionen Euro in die Hand, um unser Leitungsnetz sicherer und moderner zu gestalten“, erklärt Peter Sinowatz, Geschäftsführer der Netz Burgenland. Die Bausaison bei der Netz Burgenland hat bereits begonnen.

Erneuerung Erdgasnetz
Ein Fixpunkt im Bauprogramm ist Jahr für Jahr die Erneuerung des Erdgasnetzes. 2015 hat die Infrastruktur-Tochter der Energie Burgenland ein umfangreiches Erneuerungsprogramm begonnen, das auf rund 20 Jahre ausgerichtet ist. Es werden regelmäßig rund sechs Millionen Euro aufgewendet, um pro Jahr 20 km Gasrohrleitungen aus PVC durch Leitungen aus Polyethylen zu ersetzen. So wird das burgenländische Erdgasnetz zukunftsfit gemacht.

Aktionspreis für Hausanschluss
Verläuft vor einem Eigenheim bereits eine Erdgasleitung, kommen die Kunden im Falle eines Anschlusses und der Installation einer neuen Erdgasheizung in den Genuss besonderer Vorteile: Sie profitieren bei einem Erdgas-Neuanschluss vom „240 Euro Aktionsvorteil“, das heißt man bezahlt aktuell statt 1.740 Euro einen Aktionspreis in der Höhe von 1.500 Euro. „Das burgenländische Gasnetz bildet mit 2.600 km Länge und rund 55.000 Anschlüssen eine wertvolle Infrastruktur“, erklärt Florian Pilz, Geschäftsführer Netz Burgenland. In Zukunft wird auch „grünes Gas“ transportiert, welches zum Beispiel aus Biomasse und überschüssigem Ökostrom gewonnen wird.

Das aktuelle Erneuerungsprogramm findet man auf der Website unter Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.netzburgenland.at/kundenservice/erdgas/services-erdgas/erneuerungsprogramm-erdgas.html 

Umspannwerke
Im Strombereich liegt ein Schwerpunkt auf der Erweiterung und der Modernisierung von Umspannwerken. 20 Umspannwerke, 2.800 Trafostationen und 9.800 Kilometer Stromleitungen sorgen derzeit dafür, dass das ganze Land ständig mit elektrischer Energie beliefert wird. Insgesamt versorgt die Infrastruktur-Tochter der Energie Burgenland mehr als 160.000 Kundenanlagen mit Strom. Nachdem die transportierte Strommenge stetig steigt, wird derzeit in Steinbrunn ein neues Umspannwerk gebaut, und zwar das 21. der Netz Burgenland. Darüber hinaus werden die Umspannwerke in Zurndorf und Rotenturm verstärkt und jenes in Frauenkirchen modernisiert.
Rund 40 km Strom-Freileitungen werden in die Erde verlegt, 12 km Kabel getauscht und damit erneuert, um knapp 70 km wird das Netz erweitert.
„Schließlich streben wir eine Verfügbarkeit unseres Netzes von 99,99 Prozent auch in den kommenden Jahren an“, erklärt Sinowatz.

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