04.09.19 12:06 Alter der Meldung: 18 Tage

Investitionen, Innovationen und Arbeitsplätze

Investitionen und Innovationen bei erneuerbaren Energien sorgen für mehr Arbeitsplätze.

Vorstandsvorsitzender Michael Gerbavsits, Abteilungsleiterin Innovation und Produktentwicklung Raphaela Reinfeld und Landeshauptmann Hans Peter Doskozil

Die Energie Burgenland investiert bis 2025 419 Millionen Euro in den Ausbau erneuerbarer Energien und in Innovations-Projekte. „Die Energie Burgenland ist damit nicht nur ein zentraler Player in der Klima- und Energiestrategie 2050 des Burgenlands, sondern schafft und sichert damit auch zukunftsfitte Arbeitsplätze in unserem Bundesland“, erklärte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Energie Burgenland Vorstandsvorsitzenden Michael Gerbavsits. Von den 419 Mio. Euro entfallen 233 Mio. Euro auf die 3. große Windausbauphase. Weitere 115 Mio. Euro werden in die Netzkapazität, 36 Mio. Euro in Photovoltaik-Projekte, 31 Mio. Euro in den Fernwärmeausbau aus Biomasse eingesetzt und 4 Mio. Euro in Innovationsprojekte. „Mit diesem Gesamtmix an Investitionen sichern wir über 3.500 Arbeitsplätze und unsere Rolle als Vorreiter der Ökostromproduktion in Österreich“, sagte Gerbavsits.

Landeshauptmann Doskozil betonte das Ziel der Klima- und Energiestrategie des Landes Burgenlandes, bis 2050 den gesamten Energiebedarf aus erneuerbaren Quellen zu beziehen und die Treibhausgasemissionen bis 2050 um 90 Prozent zu senken. Der Ausbau und die Fokussierung auf die Windstromerzeugung sowie Photovoltaik spielten dabei eine tragende Rolle. Auch die burgenländische Bevölkerung stehe hinter dem Schwerpunkt: über 80 Prozent der Bevölkerung sind für den Ausbau von Windstromerzeugung im Land.

Neben dem ständigen Ausbau der Windkraft und anderer erneuerbarer Energieträger beschäftigt sich die Energie Burgenland auch mit dem Thema Wasserstoff. „Das Verkehrsunternehmen ÖBB-Postbus GmbH plant, in Kooperation mit dem Land Burgenland und der Energie Burgenland ab Herbst 2021 15 Wasserstoffbusse im Bezirk Neusiedl sowie für die Verbindungslinie Neusiedl-Eisenstadt zum Einsatz zu bringen; derzeit werden auf diesen Linien Dieselbusse betrieben. Bis 2024 sollen dann weitere 14 Wasserstoff-Busse im Burgenland verkehren“, gab Landeshauptmann Doskozil bekannt. „Die Energie Burgenland wird bei diesem Projekt die Elektrolyse-Anlage errichten und damit den Wasserstoff für den Betrieb der Busse erzeugen“, so Gerbavsits.

Investitionen machen zukunftsfit und schaffen Arbeitsplätze

Im Zuge der dritten großen Windbauphase, auch „Repowering-Phase“ genannt, werden 61 alte Anlagen durch 51 neue, leistungsstärkere Anlagen ersetzt, was bedeutet, dass es 10 Anlagen weniger geben wird als heute. Aufgrund der optimierten Leistung bei den neuen Anlagen steigt die Ökostromproduktion trotzdem um 25 Prozent. Die Energie Burgenland hat in den Windausbauphasen 1 und 2 insgesamt rund eine Milliarde Euro investiert und 225 Anlagen mit der Produktionsleistung von 522 MW errichtet. Von Investitionen in die erneuerbare Energie profitiert nicht nur das Klima: Gemäß eines IHS-Berichts aus dem Jahr 2016 sicherte die Energie Burgenland bereits 2016 mehr als 3.500 Arbeitsplätze österreichweit, davon und rund 1.500 im Burgenland. Heute sind das noch mehr. „Das zeigt, dass die Energie Burgenland wesentlich zur erfolgreichen Entwicklung des Landes beiträgt“, sagt Landeshauptmann Doskozil.

Die intelligente Investitions- und Sparpolitik der Energie Burgenland der letzten Jahre zeigt jetzt ihre Wirkung: Bis September nächsten Jahres werden 28 - 33 neue Arbeitsplätze im Unternehmen geschaffen. Fit2020 – so der Name des seit 2016 laufenden Effizienzsteigerungsprogrammes – hat durch seine Einsparungen neue Spielräume für Investitionen geschaffen. „Diese Spielräume nutzen wir für Investitionen in erneuerbare Energien, die auch neue Arbeitsplätze generieren. Auch durch das Insourcen von Aufgaben in die Unternehmensgruppe schaffen wir neue Arbeitsplätze“, erklärt Vorstandsvorsitzender Gerbavsits.

Innovationen für die Energiezukunft

„Wir investieren bis 2025 sehr viel in den Ausbau der erneuerbaren Energie. 4 Mio. Euro davon fließen rein in  innovative Projekte für die Energiezukunft“, sagt Raphaela Reinfeld, Leiterin der Innovation und Produktentwicklung bei der Energie Burgenland. Dies reicht von neuen smarten Produkten, dem Einsatz digitaler Technologien bis hin zu Forschungsprojekten. Zu diesem Zweck ist die Energie Burgenland etwa auch Mitträger des Green Energy Labs, einer Forschungsinitiative für ein komplett nachhaltiges Energiesystem. Es ist Österreichs größtes Innovationslabor für erneuerbare Energie und Teil der Offensive „Vorzeigeregion Energie“ des Klima- und Energiefonds.

Ein zentrales Beispiel für den Innovationsgeist der Energie Burgenland ist das Projekt „power2heat“. Dabei wird heute schon ein bestehendes Heizwerk in Neusiedl am See mit smarten Lösungen erweitert. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, die Sektoren Strom (Windkraft) und Wärme (Fernwärme) zu koppeln. Es entsteht damit ein innovativer Hub, an dem auch künftig neue Lösungen getestet werden können. Kooperationen sucht die Energie Burgenland aber auch mit akademischen Institutionen: Innovationsbeauftrage aus den verschiedensten Bereichen der Energie Burgenland nehmen ab Ende des Jahres am Fortbildungsprogramm “Excellence in Research, Social and Technological Innovation“ teil. Dies wurde von der FH Burgenland in Kooperation mit anderen Hochschulen und Forschungsinstitutionen in Europa entwickelt. „Das neu erworbene theoretische Wissen können die Mitarbeiter umgehend in einem strategisch wichtigen Innovationsprojekt anwenden, sodass das wir für die Herausforderungen der Zukunft schon frühzeitig vorbereitet sind“, so Reinfeld.

 

 

 

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