07.01.20 10:28 Alter der Meldung: 42 Tage

Netz Burgenland: Konstant hoher Energiebedarf im Land

Stromerzeugung mit 160% des Verbrauchs auf Rekordniveau / Neuerlich 100 Millionen Euro für die Netze

Netz Burgenland Geschäftsführer Mag. Florian Pilz, MSc und Dir. Ing. Peter Sinowatz

Netz Burgenland, die Infrastruktur-Tochter der Energie Burgenland, meldet auch für das Jahr 2019 einen hohen Energiebedarf im Land. Während im Strombereich ein leichter Mengenrückgang um rund zweieinhalb Prozent zum Kalenderjahr 2018 zu verzeichnen ist (2018: 1.860 GWh, 2019: 1.812 GWh), entspricht im Erdgasbereich die transportierte Menge dem Wert des Vorjahres (2018: 2.349 GWh, 2019: 2.361 GWh (+0,52%)).

Geräte werden immer effizienter

Natürlich sind die Energieverbräuche auch vom Wetter abhängig: „Während wir 2018 einen Sommer der Extreme mit Rekordverbräuchen für die Klimatisierung erlebten, waren hingegen 2019 Februar und März verhältnismäßig milde Heizmonate. Dadurch ergibt sich für 2019 ein geringfügig reduzierter Energiebedarf. Grundsätzlich lässt sich aber auch der Trend erkennen, dass trotz steigender Stromanwendungen der Stromverbrauchszuwachs aufgrund effizienterer Elektro-Geräte stagniert“, erklärt Peter Sinowatz, Geschäftsführer Netz Burgenland.

Rekorderzeugung

Einen absoluten Rekord gab es im abgelaufenen Jahr bei der Stromerzeugung. 2013 erreichte das Burgenland die rechnerische Stromautarkie, im Jahr 2019 passierte man einen weiteren Meilenstein, nämlich einen beeindruckenden Erzeugungsanteil von rund 160% der im Burgenland benötigten Strommenge. Dafür hauptverantwortlich ist die Windstromproduktion aus 464 Windkraftanlagen. Aber auch Sonnenstrom ist im Burgenland hoch im Kurs. „Immer mehr Haushalte setzen auf die Energie vom Himmel – derzeit sind im Land rund 6.500 Photovoltaik-Anlagen installiert. “, weiß Netz Burgenland-Geschäftsführer Florian Pilz.

Das Burgenland ist somit zum Exporteur von Ökostrom geworden und trägt maßgeblich zur Erreichung der österreichischen Energie- und Klimaziele bei.

Rollout läuft hervorragend

Das abgelaufene Jahr war für Netz Burgenland auch vom Rollout der intelligenten Messgeräte (Smart Meter) geprägt, der weiter hervorragend verläuft. Bis Ende des Jahres wurden rund 165.000 Smart Meter eingebaut, was einer Umsetzungsquote von mehr als 80% entspricht. Bisher wurden an die 180.000 Rechnungen auf Basis von Smart Meter-Daten vollautomatisch erstellt. Das Burgenland ist damit in diesem Bereich einer der Technologie-Vorreiter Österreichs.

100 Millionen Euro für Netze

Wie im Vorjahr nimmt Netz Burgenland auch im aktuellen Geschäftsjahr mehr als 100 Millionen Euro in die Hand, um die gewohnt hohe Versorgungsqualität auch in Zukunft zu erhalten und die Strom- und Gasnetze zukunftsfit zu machen. Infos zum aktuellen Energieverbrauch bzw. zur Energieerzeugung gibt es online unter Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.netzburgenland.at.

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